Zuschuss für Kleinprojekte: Neue LEADER-Mittel auch in der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

Zuschuss für Kleinprojekte: Neue LEADER-Mittel auch in der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

Seit 2016 können Vereine und lokale Initiativen aus dem LEADER-Fördertopf für Kleinprojekte „Unterstützung Bürgerengagement“ unbürokratisch Zuschüsse bis zu 2.000 Euro erhalten. Unterstützt werden Maßnahmen im Landkreis Fürth, die sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Die Mittel des Kleinprojektefonds wurden mittlerweile von den hiesigen Vereinen fast vollständig abgerufen – nun stehen neue Mittel in Aussicht. Zudem ist ab sofort ein zweiter Zuschuss pro lokalem Akteur möglich.

Um kleine Projekte schnell und unkompliziert zu fördern und den Zugang zu LEADER-Mitteln zu erleichtern, ist es Lokalen Aktionsgruppen in Bayern seit 2016 über das sogenannte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ möglich, lokalen Initiativen Zuschüsse bis zu 2.000 € unbürokratisch zukommen zu lassen. Unterstützt werden Maßnahmen im Landkreis Fürth, die zur Lokalen Entwicklungsstrategie beitragen, bei denen mehrere Personen beteiligt sind und die als innovativ bzw. neuartig einzustufen sind. Der lokale Akteur schließt zu seiner geplanten Maßnahme eine Zielvereinbarung mit der LAG ab.

Aufgrund der überaus positiven Erfahrung mit diesem Vorhaben wurde bayernweit nun der finanzielle Förderrahmen dieses Projektes verdoppelt. Auch die LEADER Region Landkreis Fürth bewirbt sich für die Erhöhung des Budgets – weitere Mittel in Höhe von insgesamt 22.000 € stehen demzufolge in Aussicht.

Zudem gibt es gute Neuigkeiten für Akteure, die bereits einen Zuschuss über das Projekt erhalten haben. Bislang war die Anzahl der unterstützten Maßnahmen pro Akteur auf eine pro Förderperiode begrenzt. Diese Regelung wurde nun vom LEA-DER-Steuerkreis geändert: Pro Akteur können bis Ende 2021 zwei Maßnahmen unterstützt werden.

Vereine und lokale Initiativen mit neuartigen Projekten können sich ab sofort um einen Zuschuss bewerben. Grundlegende Informationen zum Programm und zur Antragsstellung sind auf der Landkreis-Webseite unter LEADER-Kleinprojektefonds zu finden.

Offene Fragen werden von LAG-Managerin Alida Lieb beantwortet:
Alida Lieb
LAG-Management LEADER Region Landkreis Fürth e.V.
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Tel.: +49 911 9773-1030
E-Mail: leader@lra-fue.bayern.de

Schreib mal wieder: Postkarte der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg ab jetzt im Handel erhältlich

Schreib mal wieder: Postkarte der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg ab jetzt im Handel erhältlich

Der Urlaub fällt dieses Jahr voraussichtlich für viele Reisebegeisterte aus. Aber warum nicht Freunden und Familie, die man lange nicht gesehen hat, Grüße aus der Heimat senden? Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen” zeigt eine Postkarte die „Türme der Allianz” als Fotocollage: Die Kirchen in Großhabersdorf, Ammerndorf, Roßtal, Altoberasbach und Zirndorf sowie die Erlebnisburg in Cadolzburg und das Schloss Faber-Castell.

Urlaub in der Heimat

Die Region kann neben den auf der Postkarte platzierten Highlights mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Orten zum Erkunden und Verweilen auftrumpfen. Weitere Highlights der Region sind die Brauerei in Ammerndorf, das Historische Museum in Cadolzburg, das Naturfreibad in Großhabersdorf, die Carrera World in Oberasbach, der Archäologische Rundweg in Roßtal, das Kristall Palm Beach in Stein und der Playmobil FunPark in Zirndorf.

Zudem gibt es einige überregionale Rad- und Wanderwege wie den mittelfränkischen Jakobsweg, den Hohenzollernradweg, den Burgenstraßenradweg oder den Paneuropa-Radweg, der Paris mit Prag verbindet. Der Biberttalradweg, als Abschnitt des Paneuropa-Radweges, ist bei den Premiumradwegen des Bayernnetzes für Radler dabei. Verschiedene kleinere Radtouren sowie Rundwanderwege quer durch die Region ergänzen das überregionale Angebot. Die geschichtsträchtigen Wallenstein-Schauplätze im Naherholungsgebiet rund um den Vestner Turm und das Naturschutzgebiet am Hainberg sind eine weitere Besonderheit der Region.

Wo gibt es die Postkarte?

Die Mehrmotivpostkarte ist für einen Euro (Preisempfehlung) das Stück an sechs Verkaufsstellen in der Region Biberttal-Dillenberg erhältlich:

Neue Webseite: Internetauftritt der Kommunalen Allianz präsentiert sich mobilfähig, barrierearm und servicefreundlich

Neue Webseite: Internetauftritt der Kommunalen Allianz präsentiert sich mobilfähig, barrierearm und servicefreundlich

Die Bürgermeister der Kommunalen Allianz freuen sich, ab sofort die neue gemeinsame Webseite präsentieren zu können, die mit Smartphone-Freundlichkeit, Übersichtlichkeit und einem schicken Design punkten kann. Das Ziel hinter dem Relaunch war es, die Zusammenarbeit der sieben Kommunen für die Bürger zukünftig noch transparenter und besser verständlich zu gestalten.

Aus diesem Grund gibt die neue Webseite einen noch besseren Überblick über die Neuigkeiten, die anstehenden Veranstaltungen, die gemeinsamen Projekten und Fördermöglichkeiten. Die Informationen sind übersichtlicher strukturiert und über eine verbesserte Navigation abrufbar. Die Seite entspricht außerdem den neusten Stand der Technik, was Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit für Tablets und Smartphones angeht.

Was ist die Kommunale Allianz und das ILEK?

Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg ist ein Zusammenschluss von sieben Kommunen im südlichen Landkreis Fürth. Beteiligt sind die Märkte Ammerndorf, Cadolzburg und Roßtal, die Gemeinde Großhabersdorf sowie die drei Städte Oberasbach, Stein und Zirndorf.

Verbinden sich mehrere ländliche Gemeinden zu einer Allianz, bestehen bessere Chancen auf die Unterstützung aus Förderprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU. Das Selbstverständnis der Kommunalen Allianz reicht aber darüber hinaus. Unter dem Slogan „Wir arbeiten zusammen“ besteht Konsens darüber, die Lebensqualität in der Region durch gemeindeübergreifende Projekte eher verbessern zu können als im Alleingang.

Die Basis der Zusammenarbeit ist das ILEK, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept der Kommunalen Allianz. Dabei handelt es sich um einen 200-seitigen Projektkatalog. Auch wenn Zirndorf am Konzept nicht mitgeschrieben hat, soll es bei interkommunalen Projekten nicht vergessen werden. Die Idee der interkommunalen Zusammenarbeit meint vor allem, mit regionalen Netzwerken Synergieeffekte schaffen zu können. Regionaltypische Eigenheiten und die Besonderheiten der einzelnen Orte und Landschaften sollen dabei immer berücksichtigt werden.

Aus dem ILEK wurde in den letzten zwei Jahren schon einiges angestoßen: Der Tag der Hofläden, die Lieferung von Dienst-Pedelecs für die Verwaltung, eine gemeinsame Postkarte und der Auftakt für ein Kernwegenetzkonzept im Landkreis Fürth.

Die Kommunale Allianz wünscht viel Spaß beim Entdecken der Website und freut sich über Lob oder Kritik. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an kontakt@biberttal-dillenberg.de 

 

 

 

 

Grüße mit der Post: Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg präsentiert gemeinsame Postkarte

Grüße mit der Post: Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg präsentiert gemeinsame Postkarte

Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg, bestehend aus sieben Gemeinden des südlichen Landkreises Fürth – Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal, Stein und Zirndorf – sucht kontinuierlich nach Möglichkeiten, die Region gemeinsam zu entwickeln. Unter ihrem neuen Logo präsentiert sie nun eine gemeinsame Postkarte mit Sehenswürdigkeiten aus der Region.

Gemeinsam lässt sich mehr erreichen. Deshalb zeigen die Allianz-Kommunen nicht nur Schulterschluss in Form eines neuen, modernen Logos, sondern auch auf ihrer gemeinsamen Postkarte. Sie zeigt die “Türme der Allianz” als Fotocollage: Die Kirchen in Großhabersdorf, Ammerndorf, Roßtal, Altoberasbach und Zirndorf sowie die Erlebnisburg in Cadolzburg und das Schloss Faber-Castell. Die Gemeinden der Region konnten ihre historische, mittel- bis kleinstädtische Eigenart bewahren. Das Ortsbild ist durch geschichtlich bedeutsame Kirchen, Burgen sowie durch Mühlen, Fachwerke und fränkische Hofstrukturen mit Torbögen und Innenhöfen geprägt. “Wir wollen diese Schönheiten der Allianz zeigen und nach außen tragen”, fasste Kurt Krömer, Erster Bürgermeister gastgebenden Stadt Stein, noch einmal zusammen. Gemeinsam hatten die sieben Allianz-Kommunen den Fotografen HaVo Hildebrand von “artcomposing.de” beauftragt, um ein stimmiges Bilderset zu kreieren.

Um dem Anlass gerecht zu werden, fand die offizielle Präsentation der Grußkarte im neuen Besucherzentrum von Faber-Castell statt. Der großzügige Empfangsbereich gibt den Blick frei auf einen der Protagonisten, das Schloss Faber-Castell. Für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, die Postkarte vor dieser Kulisse präsentieren zu dürfen, bedankte sich Krömer bei Herrn Brückner (Head of Retail) und Frau Wyglenda (Öffentlichkeitsarbeit) von Faber-Castell.

Die Postkarte wird vorerst nicht im Handel erhältlich sein. Sie ist zunächst eine limitierte Gratis-Ansichtskarte der Region mit bedruckter Rückseite für besondere Anlässe. Im Herbst soll die Karte jedoch ohne bedruckte Rückseite bei ausgewählten Partnern im Handel erhältlich sein.

Was bietet die Region Biberttal-Dillenberg?

Getreu dem Motto “Warum in die Ferne schweifen?” kann die Allianz neben den auf der Postkarte platzierten Highlights mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Orten zum Erkunden und Verweilen auftrumpfen. Weitere Highlights der Region sind die Brauerei in Ammerndorf, das Historische Museum in Cadolzburg, das Naturfreibad in Großhabersdorf, die Carrera World in Oberasbach, der Archäologische Rundweg in Roßtal, das Kristall Palm Beach in Stein und der Playmobil FunPark in Zirndorf.

Zudem gibt es einige überregionale Rad- und Wanderwege wie den mittelfränkischen Jakobsweg, den Hohenzollernradweg, den Burgenstraßenradweg oder den Paneuropa-Radweg, der Paris mit Prag verbindet. Der Biberttalradweg, als Abschnitt des Paneuropa-Radweges, ist bei den Premiumradwegen des Bayernnetzes für Radler dabei. Verschiedene kleinere Radtouren sowie Rundwanderwege quer durch die Region ergänzen das überregionale Angebot. Die geschichtsträchtigen Wallenstein-Schauplätze im Naherholungsgebiet rund um den Vestner Turm und das Naturschutzgebiet am Hainberg sind eine weitere Besonderheit der Region.

Foto: (Maria Kapitza) v.l. Herr Hildebrand (artcomposing.de), Herr Zwingel (1. Bürgermeister Stadt Zirndorf), Herr Krömer (1. Bürgermeister Stadt Stein), Herr Obst (1. Bürgermeister Markt Cadolzburg), Frau Korwes (Kommunale Allianz), Frau Huber (1. Bürgermeisterin Stadt Oberasbach), Frau Kratzer (Kommunale Allianz), Herr Völkl (1. Bürgermeister Markt Roßtal), Herr Biegel (1. Bürgermeister Gemeinde Großhabersdorf), Herr Müller (2. Bürgermeister Markt Ammerndorf), Herr Brückner (Head of Retail Faber-Castell).

Fit für die Zukunft: ILE-Gebiete Biberttal-Dillenberg und Zenngrund erarbeiten Kernwegenetzkonzept

Fit für die Zukunft: ILE-Gebiete Biberttal-Dillenberg und Zenngrund erarbeiten Kernwegenetzkonzept

Der Landkreis Fürth teilt sich im Rahmen der ländlichen Entwicklung in zwei kleinere, leistungsfähige Regionen: in die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg im südlichen und in die Zenngrund-Allianz im nördlichen Landkreis. Eines der Handlungsfelder in beiden Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepten (ILEKs) widmet sich der Land- und Forstwirtschaft. Daher haben sich 13 Kommunen darauf verständigt, die Erarbeitung eines Kernwegenetzkonzeptes, also die Planungen für ein Netz wichtiger gemeindeübergreifender Verbindungen für den landwirtschaftlichen Verkehr, als ein Startprojekt gemeinsam anzugehen. Denn gerade die Landwirtschaft bildet für die Allianzgebiete eine tragende Säule und prägt das Landschaftsbild zu einem bedeutenden Teil.

Vergeben wurde der Auftrag zur Konzepterstellung an die Büros PLANWERK und TEAM 4. Die Planungen sollen in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken (ALE) als Fachbehörde sowie einer Lenkungsgruppe aus Vertretern der Kommunen, des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, des Bayerischen Bauernverbandes und des Landkreises Fürth sowie den ILEK-Umsetzungsbegleitungen durchgeführt werden.

Bei der ersten gemeinsamen Sitzung der Allianzen Anfang April in Obermichelbach haben die Kommunen die nächsten Schritte festgelegt. An die bereits laufenden Grundlagenerhebungen des Planungsbüros schließen sich im Juni vier kommunale Ortsrunden unter Beteiligung der lokalen Vertreter der Landwirtschaft und regionalen Verbände an, bei denen die möglichen Trassenführungen erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden voraussichtlich bis Ende 2019 erwartet.

Hintergrund und Aufgabenstellung:

Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die veränderten Mobilitäts- und Freizeitbedürfnisse haben sich die Anforderungen an das landwirtschaftliche Wegenetz geändert. Während die landwirtschaftlichen Maschinen immer schwerer, breiter und schneller werden, drängen Radfahrer und andere Freizeitnutzer sowie der regionale “Schleichverkehr” auf die Wirtschaftswege. Der derzeitige Ausbauzustand vieler Wege ist diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Bereich der Kommunalen Allianzen soll daher untersucht werden, wie das vorhandene Hauptwegenetz ergänzt werden kann, mit dem Ziel, ein leistungsfähiges Kernwegenetz zu schaffen, das den Ansprüchen einer modernen Land- und Forstwirtschaft und dem Tourismus sowie dem Erhalt der Kulturlandschaft gleichermaßen gerecht wird. Es geht nicht darum, einzelne Flurstücke zu erschließen, sondern gemeindeübergreifend ein zukunftsfähiges Netz landwirtschaftlicher Hauptwirtschaftswege sicherzustellen. Um den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, wird mit einem strukturierten Vorgehen einem ungeordneten Wegebau entgegengewirkt und bevorzugt auf den bestehenden alten Trassen gebaut. Aus ökologischen und optischen Gesichtspunkten sind zudem Betonspurwege eine Option. Wichtig ist allen Kommunen und Beteiligten auch, den amtlichen Naturschutz von Beginn an aktiv in die Konzeptentwicklung einzubinden.

Planungsgesichtspunkte

Das Konzept soll eine Netzstruktur aufzeigen, die eine Maschendichte von ca. 1,5 bis 2 km aufweist. Alle übergeordneten Straßen, wie z.B. Staatsstraßen, Kreisstraßen und Gemeindeverbindungsstraßen, sind Teil dieses Wegenetzes. Die Wege sollen für Schwerlastverkehr geeignet sein und eine Fahrbahnbreite (Bitumen) von 3,5 m + Randstreifen aufweisen. Teil des Konzepts sollen außerdem Umsetzungsvorschläge in drei Kategorien sein (kurzfristig: 0 bis 10 Jahre, mittelfristig: 10 bis 25 Jahre und langfristig: mehr als 25 Jahre) sowie eine einfache Kostenabschätzung, das den Trägern der ländlichen Entwicklung als Rahmenplan für nachfolgende Investitionen in das Wegenetz der Region dient. Die möglichen Trassenführungen unter den oben genannten Vorgaben sollen gemeinsam mit den beteiligten Kommunen in Besprechungen vor Ort erarbeitet werden.

Umsetzung

Die anschließende Umsetzung kann über Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz oder als Infrastrukturmaßnahme mit dem ELER-Förderprogramm ausgeführt werden. Nach den aktuellen Finanzierungsrichtlinien der Ländlichen Entwicklung ist die Planung und Herstellung von Feld- und Waldwegen förderfähig. In der Umsetzung kann jede Gemeinde jedoch selbst entscheiden, ob und welche Vorschläge der 1. Kategorie (kurzfristige Maßnahme) für einen Wegeausbau umgesetzt werden. Die Umsetzung hängt außerdem vom Thema Grunderwerb ab. Da dafür oft keine Fläche vorhanden ist, kann ein Bodenordnungsverfahren durchgeführt werden, bei dem die Gemeinde Grundstücksbereiche entlang des Kernweges durch Tausch oder Verkauf erwirbt. Dabei kann das Amt für Ländliche Entwicklung Unterstützung leisten.

Zeitlicher Horizont

Mit der Fertigstellung des Kernwegekonzeptes ist bis Ende 2019 bzw. Anfang 2020 zu rechnen. Der frühestmögliche Verfahrensstart (=Umsetzungsbeginn) ist 2020/21 zu erwarten. Für die Umsetzung wird ein Zeitraum von mehreren Jahren veranschlagt, je nach Dauer der Grunderwerbsphase und Abstimmung der Finanzierung.

Wir arbeiten zusammen: Gemeinderäte definieren Zusammenarbeit in der Region Biberttal-Dillenberg

Wir arbeiten zusammen: Gemeinderäte definieren Zusammenarbeit in der Region Biberttal-Dillenberg

Gemeinderatsvertreter klären nächste Schritte der Zusammenarbeit in der Region Biberttal-Dillenberg – Kommunale Allianz steckt Ziele ab „Das ILEK ist fertig – was nun?“ – Die 1. Bürgermeister sowie weitere Gemeinderatsvertreter der Märkte Ammerndorf, Cadolzburg und Roßtal, der Gemeinde Großhabersdorf sowie der zwei Städte Oberasbach und Stein waren Anfang Februar zusammengekommen, um im Rahmen einer Klausurtagung an der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim die weiteren Schritte der gemeinsamen Zusammenarbeit herauszuarbeiten.

Dass die Gemeinden, wenn auch oft im Verborgenen, bereits seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, zeigt zum Beispiel das Klimaschutzkonzept, mit dem die „Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg“ im Jahr 2010 eine Vorreiterrolle eigenommen hat. Ein Ergebnis lebhafter Zusammenarbeit ist außerdem das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) – ein 200-seitiger Leitfaden für gemeinsame Projekte – der in einer groß angelegten Bürgerbeteiligung 2017 erarbeitet wurde. Aus dem ILEK wurde 2018 schon einiges angestoßen, zeigt die Umsetzungsbegleiterin Anne Kratzer, die die Maßnahmen der interkommunalen Zusammenarbeit koordiniert: Der Tag der Hofläden, die Lieferung von Dienst-Pedelecs für die Verwaltung, eine gemeinsame Postkarte und der Auftakt für ein Kernwegenetzkonzept im Landkreis Fürth stehen in den Startlöchern.

Aus der Fülle von Projektideen, 70 an der Zahl, arbeitete das Gremium die zehn wichtigsten heraus und priorisierte die Umsetzung der Projekte. Hoch im Kurs standen bei den Teilnehmern die „Sterne der Allianz“. Bei dieser Maßnahme möchte die Allianz die hochwertigen touristischen Angebote, wie zum Beispiel die Cadolzburg, besser vernetzen und gemeinsam vermarkten. Beim „Erlebnis Biberttal“ soll das Gebiet rund um den Biberttalradweg für die Naherholung mit verschiedenen Themenwegen aufgewertet werden. Ins Zentrum rücken möchte die Allianz außerdem ihre Streuobstbestände. Die Bevölkerung spielt eine wichtige Rolle dabei, das besondere Kulturlandschaftselement zu pflegen und zu erhalten („Streuobst für alle“). Weitere Maßnahmen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Daseinsvorsorge stehen ebenfalls auf der Liste und können sukzessive angegangen werden.

An der Umsetzung der Projekte werden zukünftig „Projektteams“ aus den Rathäusern, Behörden und Verbänden zusammenarbeiten und die Bürgermeister für einzelne Projekte Pate stehen. Die Umsetzung einzelner, ganz besonderer Projekte soll dabei im Vordergrund stehen – Klasse statt Masse soll hier zum Erfolg führen. Um nach den ersten drei Jahren eine gute Zwischenbilanz erzielen zu können, sollen laufende Maßnahmen zunächst abgeschlossen und bekannt gemacht werden, ehe weitere Maßnahmen in Angriff genommen werden. Unter dem Motto „Wir arbeiten zusammen“ möchte die Kommunale Allianz „Bibertal-Dillenberg“ zukünftig öfter von sich reden machen.