Erlebnisweg Wallensteins Lager

Erlebnisweg Wallensteins Lager

Die drei Kommunen Zirndorf, Oberasbach und Stein bringen interaktives Konzept auf den Weg

Im Juli 2017 begann die Planung zum Erlebnisweg zu “Wallensteins Lager”. 
Um das damalige Wallenstein’sche Lager, eines der größten Militärlager der Geschichte, wieder erlebbar zu machen, sollen entlang des Weges verschiedene Stationen errichtet werden.
Das Konzept geht zurück auf die Vision des Fördervereins für den “Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz”.
Konzeptgeber und Landschaftsarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk stellte damals gemeinsam mit Steins Erstem Bürgermeister Kurt Krömer die Verbindung zu den Bürgermeistern der beiden Nachbarkommunen her.
Seit Sommer 2017 hat die Entwicklung rasant an Fahrt aufgenommen: Stadtratsbeschlüsse wurden gefasst, LEADER-Fördermittel beantragt und gewährt, es bildete sich ein Steuerungskreis unter der Projektleitung der Stadt Stein und es wurde ein Planungsbüro ausgewählt und beauftragt, um die weitere Projektplanung zu begleiten. 

Präsentation des Konzepts · Kuratorium

Am 4. Juli 2018 gingen die drei Kommunen den nächsten gemeinsamen Schritt: In der Zirndorfer Paul-Metz-Halle präsentierte das Planungsbüro Impuls-Design aus Erlangen den drei Stadtratsgremien sowie der Bürgermeisterin Birgit Huber (Oberasbach) und den Bürgermeistern Thomas Zwingel (Zirndorf) und Kurt Krömer (Stein) das erarbeitete Feinkonzept. Annette Hasselmann, Sven Klomp und Projektleiter Peter Neudert erläuterten die verschiedenen Elemente, die entlang des Wegen entstehen könnten. 
Bei dem Konzept handelt es sich um die Umsetzung der Maßnahmen, die der Steuerungskreis bereits im Vorfeld terarbeitet hat. <
Aus dem Steuerungskreis heraus hatte sich außerdem ein dreiköpfiges Kuratoren-Team, bestehend aus Christine Gottschalk (Leitung Städtisches Museum Zirndorf), Dr. Thomas Liebert (Kreisheimatpfleger) und Nicola Kemmer (Projektkoordination Stadt Stein), gebildet.
Dieses Kuratoren-Team trug wesentliche historische Informationen rund um das Lager sowie den Dreißigjährigen Krieg zusammen und gliederte diese nach Themenschwerpunkten. Sie bilden die Grundlage für die verschiedenen medialen Stationen entlang des Erlebnisweges.

Analog und digital unterwegs

  • Infopunkte, einer in jeder der drei Städte (Zirndorf, Oberasbach, Stein) informieren zentral über das historische Ereignis, welches sich 1632 im Landkreis abspielte.
    • Alte Veste Zirnforf
    • Dach des Rathauses in Oberasbach
    • neu gebauter Turm in Stein
  • Mit einem sogenannten Viscope, einem intelligenten Fernrohr, ließen sich beim Durchsehen landschaftliche Elemente einblenden.
  • Erlebnisstationen, an denen etwas gedreht, herausgezogen oder aufgeklappt werden kann, machen den Rundweg auch haptisch erfahrbar.
  • Erlebnisweg per Smartphone erschließen: Kurze Audioguides begleiten vor allem die Teilstrecken, die das historische Lager optisch nicht mehr erahnen lassen. Bildschirmszenen werden in die Landschaft hinein projeziert.

Die drei Kommunen Zirndorf, Oberasbach und Stein bringen interaktives Konzept auf den Weg

Im Juli 2017 begann die Planung zum Erlebnisweg zu “Wallensteins Lager”. 
Um das damalige Wallenstein’sche Lager, eines der größten Militärlager der Geschichte, wieder erlebbar zu machen, sollen entlang des Weges verschiedene Stationen errichtet werden.
Das Konzept geht zurück auf die Vision des Fördervereins für den “Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz”.
Konzeptgeber und Landschaftsarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk stellte damals gemeinsam mit Steins Erstem Bürgermeister Kurt Krömer die Verbindung zu den Bürgermeistern der beiden Nachbarkommunen her.
Seit Sommer 2017 hat die Entwicklung rasant an Fahrt aufgenommen: Stadtratsbeschlüsse wurden gefasst, LEADER-Fördermittel beantragt und gewährt, es bildete sich ein Steuerungskreis unter der Projektleitung der Stadt Stein und es wurde ein Planungsbüro ausgewählt und beauftragt, um die weitere Projektplanung zu begleiten. 

Präsentation des Konzepts · Kuratorium

Am 4. Juli 2018 gingen die drei Kommunen den nächsten gemeinsamen Schritt: In der Zirndorfer Paul-Metz-Halle präsentierte das Planungsbüro Impuls-Design aus Erlangen den drei Stadtratsgremien sowie der Bürgermeisterin Birgit Huber (Oberasbach) und den Bürgermeistern Thomas Zwingel (Zirndorf) und Kurt Krömer (Stein) das erarbeitete Feinkonzept. Annette Hasselmann, Sven Klomp und Projektleiter Peter Neudert erläuterten die verschiedenen Elemente, die entlang des Wegen entstehen könnten. 
Bei dem Konzept handelt es sich um die Umsetzung der Maßnahmen, die der Steuerungskreis bereits im Vorfeld terarbeitet hat. <
Aus dem Steuerungskreis heraus hatte sich außerdem ein dreiköpfiges Kuratoren-Team, bestehend aus Christine Gottschalk (Leitung Städtisches Museum Zirndorf), Dr. Thomas Liebert (Kreisheimatpfleger) und Nicola Kemmer (Projektkoordination Stadt Stein), gebildet.
Dieses Kuratoren-Team trug wesentliche historische Informationen rund um das Lager sowie den Dreißigjährigen Krieg zusammen und gliederte diese nach Themenschwerpunkten. Sie bilden die Grundlage für die verschiedenen medialen Stationen entlang des Erlebnisweges.

Analog und digital unterwegs

  • Infopunkte, einer in jeder der drei Städte (Zirndorf, Oberasbach, Stein) informieren zentral über das historische Ereignis, welches sich 1632 im Landkreis abspielte.
    • Alte Veste Zirnforf
    • Dach des Rathauses in Oberasbach
    • neu gebauter Turm in Stein
  • Mit einem sogenannten Viscope, einem intelligenten Fernrohr, ließen sich beim Durchsehen landschaftliche Elemente einblenden.
  • Erlebnisstationen, an denen etwas gedreht, herausgezogen oder aufgeklappt werden kann, machen den Rundweg auch haptisch erfahrbar.
  • Erlebnisweg per Smartphone erschließen: Kurze Audioguides begleiten vor allem die Teilstrecken, die das historische Lager optisch nicht mehr erahnen lassen. Bildschirmszenen werden in die Landschaft hinein projeziert.

Der Wallenstein Erlebnisweg als Ganzes

Entlang des 16 Kilometer langen Rundweges um Zirndorf, Oberasbach und Stein herum, könnten neu gepflanzte Bäume ein sichtbares Zeichen in der Landschaft setzen. Diese Bäume sollen jene ersetzen, die im 17. Jahrhundert für die Errichtung des Wallenstein’schen Lagers gefällt wurden. Gleichzeitig sollen sie auch ein Symbol für Frieden und Zuversicht sein. Denn bei all der historischen Besonderheit und dem dazugewonnen Freizeitwert soll das Leid, welches das Lager einst über die Region brachte, nicht ausgeblendet werden. Die Konflikte innerhalb des Lagers und die Probleme, die es mit sich brachte, sollen in den Botschaften deutlich transportiert werden. Letztendlich ist eines der wesentlichen Ziele des Projekts, das Wissen über die Historie der Region zu erhalten und an spätere Generationen weiterzugeben. 

Insgesamt wird der Erlebnisweg Wallensteins Lager so ausgelegt sein, dass die 16 Kilometer lange Wegstrecke auf mehreren Etappen abgelaufen werden kann. Jeder der drei geplanten Themenwege wird, basierend auf den historischen Fakten, eigene Schwerpunkte haben. So befanden sich auf heutigem Zirndorfer Gebiet  zu damaliger Zeit neben den lagerumschließenden Schanzen die Bayerische Reiterei und, noch heute sichtbar, die Alte Veste. Auf Oberasbacher Gebiet war zur Zeit Wallensteins unter anderem der Munitionsplatz sowie auch der Richtplatz. Südlich davon – angrenzend an das heutige Stein – waren neben dem Quartier Wallensteins ein Spital und Pferdestallungen untergebracht. Die Stationen auf den drei Themenwegen werden auf den jeweiligen Hintergründen aufbauen und das erlebbar machen, was an den Orten um das Jahr 1632 tatsächlich geschehen ist.

 

Der Wallenstein Erlebnisweg als Ganzes

Entlang des 16 Kilometer langen Rundweges um Zirndorf, Oberasbach und Stein herum, könnten neu gepflanzte Bäume ein sichtbares Zeichen in der Landschaft setzen. Diese Bäume sollen jene ersetzen, die im 17. Jahrhundert für die Errichtung des Wallenstein’schen Lagers gefällt wurden. Gleichzeitig sollen sie auch ein Symbol für Frieden und Zuversicht sein. Denn bei all der historischen Besonderheit und dem dazugewonnen Freizeitwert soll das Leid, welches das Lager einst über die Region brachte, nicht ausgeblendet werden. Die Konflikte innerhalb des Lagers und die Probleme, die es mit sich brachte, sollen in den Botschaften deutlich transportiert werden. Letztendlich ist eines der wesentlichen Ziele des Projekts, das Wissen über die Historie der Region zu erhalten und an spätere Generationen weiterzugeben. 

Insgesamt wird der Erlebnisweg Wallensteins Lager so ausgelegt sein, dass die 16 Kilometer lange Wegstrecke auf mehreren Etappen abgelaufen werden kann. Jeder der drei geplanten Themenwege wird, basierend auf den historischen Fakten, eigene Schwerpunkte haben. So befanden sich auf heutigem Zirndorfer Gebiet  zu damaliger Zeit neben den lagerumschließenden Schanzen die Bayerische Reiterei und, noch heute sichtbar, die Alte Veste. Auf Oberasbacher Gebiet war zur Zeit Wallensteins unter anderem der Munitionsplatz sowie auch der Richtplatz. Südlich davon – angrenzend an das heutige Stein – waren neben dem Quartier Wallensteins ein Spital und Pferdestallungen untergebracht. Die Stationen auf den drei Themenwegen werden auf den jeweiligen Hintergründen aufbauen und das erlebbar machen, was an den Orten um das Jahr 1632 tatsächlich geschehen ist.