Regionalbudget 2026 – Neue Projekte gesucht! Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg fördert neue Projekte in der Region mit 75.000 Euro

Regionalbudget 2026 – Neue Projekte gesucht! Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg fördert neue Projekte in der Region mit 75.000 Euro

Nach fünf erfolgreichen Förderrunden mit insgesamt 100 geförderten Kleinprojekten, einem Fördervolumen von rund 700.000 Euro und Investitionen von rund 450.000 Euro steht der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg 2026 voraussichtlich erneut das Regionalbudget in Höhe von 75.000 Euro zur Verfügung. Damit kann sie die besten Kleinprojekte der sieben Mitgliedskommunen Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal, Stein und erstmalig auch Zirndorf fördern. Bis zum 13. Februar 2026 können Förderanfragen für das Regionalbudget beim Markt Cadolzburg eingereicht werden.  

Die Büchertauschzelle in Großhabersdorf ist nur ein Beispiel der insgesamt 20 geförderten Kleinprojekte der vergangenen Förderrunde. „Ich freue mich, dass wir trotz knapper Kassen unsere Vereine, Institutionen und Organisationen mit dem Regionalbudget bei ihren Projekten unterstützen können und bereits auf zahlreiche Fördererfolge zurückblicken können. Und ich hoffe, dass wir auch 2026 wieder viele Anträge erhalten“, so Kurt Krömer, Sprecher der Kommunalen Allianz und Bürgermeister der Stadt Stein.

Was ist das Regionalbudget?

  • Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte, das heißt Vorhaben mit Gesamtkosten (brutto) zwischen 625 und 20.000 Euro gefördert werden.
  • Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Privatpersonen und Unternehmen aus den ILEK-Kommunen sowie die Kommunen selbst.
  • Förderfähig ist ein Projekt, das bis spätestens 20. September 2026 nachweislich abgeschlossen werden kann und bislang noch nicht begonnen wurde. Außerdem muss jedes Projekt einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des ILEKs leisten. Dieses zielt darauf ab, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.
  • Der Fördersatz beträgt maximal 80% der Bruttokosten, maximal kann ein Projekt mit 10.000 Euro bezuschusst werden.
  • Die Projektauswahl erfolgt durch ein Entscheidungsgremium anhand von vorab definierten Bewertungskriterien.

 

Überlegen Sie, welche Projekte 2026 bei Ihnen geplant sind und kommen Sie mit Ihrem Vorschlag auf uns zu. Wir freuen uns auf Ihre Projektideen!

Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Kommunalen Allianz.

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Das Antragsformular gibt es hier zum Download!

Bei Fragen rund um die Antragstellung hilft Ihnen Julia Feulner (j.feulner@stadt-stein.de, 0911 / 6801 – 1120).

Foto: Die Büchertauschzelle in Großhabersdorf, errichtet durch den Seniorenbeirat Großhabersdorf, war nur eines der 20 Kleinprojekte des Regionalbudgets 2025 (v.l.n.r.: Tomas Zehmeister, Erster Bürgermeister Gemeinde Großhabersdorf, Gabriele Biegel, Mitglied des Seniorenbeirats Großhabersdorf, Kurt Krömer, Erster Bürgermeister Stadt Stein und Vorsitzender der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg) © Stadt Stein.

 

HofladenQuiz 2025: 27 Gewinner erhielten ihre Präsentkörbe von den teilnehmenden Direktvermarktern

HofladenQuiz 2025: 27 Gewinner erhielten ihre Präsentkörbe von den teilnehmenden Direktvermarktern

Am 17. September 2025 fand die Preisverleihung des diesjährigen HofladenQuiz im Pflanzenhaus Schöner in Zirndorf statt. Auch in diesem Jahr war das HofladenQuiz der beiden Allianzen „Biberttal-Dillenberg“ und „Zenngrund“ im Landkreis Fürth wieder ein großer Erfolg. Beteiligt waren 26 Direktvermarkter aus dem Landkreis Fürth, darunter Gärtnereien, Metzgereien, Verkaufshütten sowie Milchhäuser und klassische Hofläden. Die teil­nehmenden Betriebe bieten eine große Abwechslung an hochwertigen und saisonalen Produkten aus dem direkten Umfeld an.  

Im Zeitraum vom 10. Mai bis 27. Juli 2025 gab es die Möglichkeit Quizfragen, wie zum Beispiel „Wie viele Hasen leben bei uns auf dem Hof?“ oder „Welches Tier steht rechts vor unserer Hofladentür?“ bei einem Besuch der örtlichen Direktvermarkter zu be­antworten und an dem großen Gewinnspiel teilzunehmen. Unter allen 189 fleißigen Gewinnspiel-Teilnehmern wurden 27 Geschenkkörbe mit Produkten der teilnehmenden Direktvermarkter verlost. Für den aktivsten Entdecker mit den meisten richtig beantworteten Fragen gab es wieder einen besonderen Geschenkkorb mit Produkten aller teilnehmenden Direktvermarkter.

Wie in den vergangenen Jahren wurde das Quiz als Kooperations-Aktion der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg und der Zenngrund Allianz organisiert. Unterstützung gab es von Seiten des Kreisverbandes des Bayerischen Bauernverbandes sowie von der Initiative „Gutes aus dem Fürther Land“.

Info: Eine Übersicht aller Direktvermarkter im Landkreis Fürth finden Sie auf der Homepage des Landkreis Fürth unter www.landkreis-fuerth.de/gutes

 

Foto: Die strahlenden Gewinnerinnen und Gewinner und Beteiligten des HofladenQuiz 2025 © Stadt Stein.

 

„Pflücken erlaubt“: Streuobst zum Selbsternten – mit gelben Bändern, Baumanhängern und vier einfachen Pflückregeln zum selbstgeernteten Obst

„Pflücken erlaubt“: Streuobst zum Selbsternten – mit gelben Bändern, Baumanhängern und vier einfachen Pflückregeln zum selbstgeernteten Obst

Jedes Jahr reifen auf den Streuobstwiesen unserer Region köstliche Früchte wie Äpfel, Birnen oder Zwetschgen – viele davon werden jedoch nicht geerntet und verfaulen ungenutzt auf dem Boden. Das ist nicht nur schade um die wertvollen Lebensmittel, sondern auch um die Mühe, die in Pflege und Erhalt der Obstbäume fließt. Doch es gibt eine einfache Lösung: selbst ernten – nämlich dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist! Zu erkennen sind diese am „Gelben Band“. Die Baumanhänger der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg geben zudem Hinweise zur Pflückerlaubnis und Ernteregeln.

Schon seit einigen Jahren setzen die Kommunen der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg und die Obst- und Gartenbauvereine ein Zeichen für den Erhalt der Streuobstwiesen und markieren Jahr für Jahr Obstbäume mit dem „Gelben Band“. Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg unterstützt die Aktion „Gelbes Band“ nun mit den Baumanhängern „Pflücken erlaubt“, um noch mehr Menschen auf die Aktion aufmerksam zu machen. Die Baumanhänger werden direkt mit dem gelben Band am Baum befestigt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Umweltschutz: Die Anhänger bestehen aus 100 % recycelbarem Lahnur-Papier – damit wird bewusst auf Kunststoff verzichtet und die Natur geschont. Es kommt also kein zusätzliches Plastik auf die Wiesen.

Die Baumanhänger geben Hinweise zur Pflückerlaubnis und formulieren vier einfache Ernteregeln:

  • Nur an den mit dem „Gelben Band“ markierten Bäumen ernten.
  • Das Obst darf man gerne für den Hausgebrauch pflücken – jedoch nicht für kommerzielle Zwecke.
  • Beim Pflücken bitte keine Äste abbrechen oder Bäume beschädigen.
  • Das Ernten geschieht ohne Leitern und auf eigene Gefahr.

Das Ziel ist, den „Erntetourismus“ genau an die Bäume zu lenken, an denen Selbstbedienung ausdrücklich erlaubt ist. „Damit wollen wir der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und weniger wertvolles Streuobst ungenutzt verfaulen lassen“, so Rainer Gegner, Projektpate und Erster Bürgermeister des Marktes Roßtal.

 

Foto: Rainer Gegner, Projektpate und Erster Bürgermeister des Marktes Roßtal und Julia Feulner, Umsetzungsbegleiterin der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg bestücken die Obstbäume der Roßtaler Naschobstwiese an der Nürnberger Straße mit den Baumanhängern „Pflücken erlaubt“ © Markt Roßtal.

 

Regionalbudget 2024: Neugestaltung des Wachendorfer Dorfplatzes

Regionalbudget 2024: Neugestaltung des Wachendorfer Dorfplatzes

Der Wachendorfer Kirchweihverein setzte sich mit seiner Gründung 2002 zum Ziel, fränkisches Brauchtum und die Dorfgemeinschaft zu pflegen. Im vergangenen Jahr machten sich viele fleißige Helfer des Vereins deshalb ans Werk, sodass der Dorfplatz nun mit neuer Sitzgelegenheit und Bewirtungshütte zum Verweilen einlädt.

Seit 2006 lädt der Dorfplatz in Wachendorf ein, um sich am Brunnen zusammen zu setzen und gesellige Stunden zu verbringen. Nach gut 20 Jahren war der Platz jedoch in die Jahre gekommen. Deshalb wurde er 2024 von vielen fleißigen Vereinsmitgliedern neu gestaltet: Für rund 15.000€ wurde eine Bewirtungshütte angeschafft, der Schaukasten renoviert und neue Schirme besorgt, damit man sich auch an heißen Sommertagen gerne dort aufhält. Künftig kann man „Zur durstigen Rübe“, wie die Bewirtungshütte bei der offiziellen Dorfplatzeinweihung benannt wurde, gemütlich beisammensitzen. Sarah Höfler, Erste Bürgermeisterin des Marktes Cadolzburg, und Kurt Krömer, Erster Bürgermeister der Stadt Stein und Sprecher der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg lobten das Ergebnis in ihren Grußworten und verabredeten sich gemeinsam mit Landrat Bernd Obst zu einer Radtour auf ein Feierabendbier oder ein Radler am Dorfplatz. Finanziell unterstützt wurde der Kirchweihverein mit rund 10.000€ aus dem Regionalbudget der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg.

 

Was ist das Regionalbudget?

Mit dem Regionalbudget stehen der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg bereits seit 2021 Fördergelder zur eigenständigen Unterstützung von Kleinprojekten zu Verfügung. Jährlich werden damit Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraums mit einem Fördersatz von bis zu 80% unterstützt. Insgesamt konnten bereits 80 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 600.000€ erfolgreich umgesetzt und mit rund 370.000€ bezuschusst werden.

Nähere Informationen zum Regionalbudget gibt es hier.

 

Foto: Bei der Dorfplatzeinweihung fanden sich alle Beteiligten und zahlreiche politische Vertreter bei der neuen Bewirtungshütte „Zur durstigen Rübe“ in Wachendorf ein © Markt Cadolzburg.

 

Regionalbudget 2024: Mit VR-Brillen von Oberasbach in die Welt

Regionalbudget 2024: Mit VR-Brillen von Oberasbach in die Welt

Ein gemeinsames Angebot für Seniorinnen und Senioren in Oberasbach erschaffen mit Begleitung durch den Arbeitskreis Demenzfreundliche Kommune, der Taschengeldbörse Oberasbach, den Aktiven Bürgern, dem Kulturamt Oberasbach und dem Quartiersmanagement Oberasbach der Diakonie Fürth – dieses Ziel wurde 2024 in Oberasbach im Rahmen des Regionalbudgets der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg realisiert. Mit VR-Brillen können Seniorinnen und Senioren von Oberasbach aus in die Welt reisen.

Vom Sofa in die Welt: Unter diesem Motto schaffte Renate Schwarz, Quartiersmanagerin in Oberasbach, zwei VR-Brillen für rund 3.000€ an, um mit der Unterstützung Ihrer Kooperationspartner ein innovatives Angebot für Seniorinnen und Senioren anbieten zu können. Finanziell unterstützt wurde sie dabei durch das Regionalbudget der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg mit rund 2.000€. Mithilfe der VR-Brillen können sich Seniorinnen und Senioren, die häufig nicht mehr mobil sind, auf virtuelle Ausflüge begeben und vielfältige Ziele besuchen. Sie erleben damit Abwechslung, Unterhaltung und Begegnungsmöglichkeiten in ihrem Alltag. Das Projekt wirkt der Einsamkeit im Alter entgegen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und bietet wertvolle Erfahrungen. Die Bedienung der VR-Brillen obliegt den Schülerinnen und Schülern der Taschengeldbörse Oberasbach. Bei Veranstaltungen im Treffpunkt Alte Post und in Oberasbacher Pflegeeinrichtungen sollen die VR-Brillen zukünftig zum Einsatz kommen.

 

Was ist das Regionalbudget?

Mit dem Regionalbudget stehen der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg bereits seit 2021 Fördergelder zur eigenständigen Unterstützung von Kleinprojekten zu Verfügung. Jährlich werden damit Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraums mit einem Fördersatz von bis zu 80% unterstützt. Insgesamt konnten bereits 80 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 600.000€ erfolgreich umgesetzt und mit rund 370.000€ bezuschusst werden.

Nähere Informationen zum Regionalbudget gibt es hier.

 

Foto: Bei der offiziellen Vorstellung der VR-Brillen begaben sich alle Anwesenden auf einen virtuellen Ausflug © Stadt Oberasbach.