Mit dem Regionalbudget des Amtes für Ländlichen Entwicklung (ALE) Mittelfranken verfügt die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) über 75.000 Euro, mit dem sie kleine Projekte innerhalb der ILEK-Kommunen fördert. Kleinprojekte, die eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen und die regionale Identität stärken, erfahren damit eine besondere Wertschätzung und Unterstützung. Nach den positiven Erfahrungen in den letzten fünf Jahren wird nun zum sechsten Mal eine bunte Mischung verschiedener Projekte in den Kommunen Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal, Stein und erstmalig auch Zirndorf gefördert.

In der Sitzung am 23. Februar 2026 konnte das mit regionalen Akteuren besetzte Entscheidungsgremium 24 Förderprojekte von insgesamt 38 eingereichten Anträgen für die Förderrunde 2026 auswählen. Für Wachendorf und Deberndorf schaffen der Kirchweihverein und die Freiwillige Feuerwehr jeweils einen automatisierten externen Defibrillator (AED) an. In Oberasbach sichert eine neue PV-Anlage die künftige Stromversorgung der Fahrradwerkstatt des Fahrradhilfe Franken e.V. Die Buchschwabacher Ortsvereine profitieren bei ihren Veranstaltungen künftig von neuen Sonnenschirmen. In Deutenbach schafft die Freiwillige Feuerwehr ebenfalls einen AED an. Und in Zirndorf kann der Museums- und Kunstverein das Kunstprojekt „Der kleine Mu(c)K“ umsetzen. Aus Ammerndorf und Großhabersdorf gingen für die Förderrunde 2026 keine Anträge ein, weshalb dort auch keine Projekte gefördert werden können.

Das für die Auswahl der Kleinprojekte des Regionalbudgets 2026 zuständige Entscheidungsgremium setzt sich aus unterschiedlichen regionalen Akteuren zusammen: Ammerndorfs Erster Bürgermeister Alexander Fritz vertrat den Markt Ammerndorf, Cadolzburgs erste Bürgermeisterin Sarah Höfler den Markt Cadolzburg. Für die Gemeinde Großhabersdorf wurde Fritz Biegel vom Heimatverein Großhabersdorf in das Gremium berufen und für Oberasbach Arnold Lehmann vom DJK Oberasbach. Friedrich Wagner von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Roßtal erhielt das Stimmrecht für den Markt Roßtal, die Kreisbäuerin Bettina Hechtel als Vertreterin des Bayerischen Bauernverbands für die Stadt Stein und für die Stadt Zirndorf stimmte Nadine Bischoff als Vertreterin der ZiMa Zirndorf Marketing eG über die Anträge ab.

Bis 20. September 2026 haben die Projektträger nun Zeit, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Insgesamt werden voraussichtlich rund 95.000 Euro investiert. Die öffentlichen Zuwendungen in Höhe von ca. 75.000 Euro tragen zu 90 Prozent das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken und zu 10 Prozent die ILEK-Kommunen der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg.

Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg dankt allen Projektträgern und den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums für die gelungene Projektauswahl.

Foto: Das Entscheidungsgremium bewertete die eingegangenen Förderanfragen für das Regionalbudget 2026 © Stadt Stein.